Hauptschulabschluss

Ein Schulabschluss gilt in Deutschland, aber auch in den europäischen Nachbarländern fast schon als obligatorischer Schritt auf dem Weg ins Berufsleben. Der Hauptschulabschluss gilt dabei als Mindestanforderung für alle Ausbildungsberufe. Und auch darüber hinaus behält er seine Bedeutung: Ohne einen entsprechenden Nachweis haben BewerberInnen nicht selten auch bei Hilfstätigkeiten keine große Chance auf den gewünschten Job. Gründe, wieso es einst mit dem Hauptschulabschluss nicht geklappt hat, gibt es ganz verschiedene. In jedem Fall aber gibt es keinen falschen Zeitpunkt, diesen bei Bedarf nachzuholen: Altersbeschränkungen gibt es nicht, und dank flexibler Lernangebote beispielsweise an der Fernakademie, bei einer Studiengemeinschaft oder einem spezialisierten Institut lässt sich das Büffeln und Pauken hervorragend in Eigenregie erledigen.

Während die Abendschule feste Zeiten kennt, ist dies beim Lernen per Fernstudium kaum der Fall. Einzelne Veranstaltungen können verpflichtend sein, ebenso wie die Termine zur Abschlussprüfung. Die Zeit dazwischen jedoch teilen sich jede Schülerin und jeder Schüler individuell ein. Selbstverständlich erfordert diese Form des Lernen ein gewisses Maß an Selbstdisziplin. Doch auch hier gibt es tatkräftige Unterstützung: Wer möchte, findet fast immer Gleichgesinnte vor Ort, mit denen beispielsweise eine Lerngruppe gegründet werden kann. Und auch die Lehrkräfte der Fernakademien stehen bei Fragen oder zur Klausurvorbereitung mit Rat und Tat zur Seite.

Ein Wermutstropfen für SchülerInnen mit geringen finanziellen Mitteln: Der Hauptschulabschluss an privaten Fernakademien und Instituten kostet Geld. Hier bestehen jedoch Möglichkeiten zur Förderung, beispielsweise in Form von Schüler-Bafög. Ob die jeweiligen Voraussetzungen für den monatlichen Zuschuss gegeben sind, kann man unter Anderem beim zuständigen Bafög-Amt erfragen.


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